Wie viele Lichtquellen für ein Kinderzimmer sind optimal?

Kinderzimmer sind individuelle Mehrfach-Nutzungs-Räume: Hier kommen Schlafplatz, Spielecke und Arbeitsbereich in einer Umgebung zusammen. Deshalb ist es wichtig, die Lichtbedürfnisse mit den Alltagsanforderungen abzugleichen. In jedes Kinderzimmer gehören deshalb mindestens drei Lichtquellen. Bei der Auswahl der Beleuchtung für Ihre Kinder sollten Sie sehr darauf achten, in welcher Kombination Sie die ausgewählten Lampen im Zusammenspiel mit der Farbtemperatur und Helligkeit einsetzen.

Von Energiesparlampen mit Quecksilber im Kinderzimmer rate ich ab. Meine persönliche Meinung hierzu: Fieberthermometer mit Quecksilber werden verboten und Sparlampen mit Quecksilber sollen wir im Kinderzimmer einsetzen? Für mich passt dies nicht zusammen.

Den Raum gut ausleuchten

Eine Leuchte soll den Raum sehr gut ausleuchten und dementsprechend an der Decke montiert sein. Gespielt wird hauptsächlich auf dem Boden. Um beim Perlen aufziehen oder beim Bauen mit Legsteinen alles gut sehen zu können, muss genug Licht auf dem Boden ankommen. Hierbei spielt die Farbe des Bodens eine entscheidende Rolle – dunkler Boden absorbiert im Gegensatz zu einem hellen Boden das Licht sehr stark. Damit das Spielen wirklich Spaß macht, empfehle ich eine Mindest-Beleuchtungsstärke von 300 lx (Lux) auf dem Boden – besser sind 500 lx.

Ihre Andrea Lübke

Foto: 2018 © Niermann-Standby